Der Bamberger Bischof Lamprecht (von Brunn) überschreibt Veste und Amt Wachenroth an den Domherrn Johann von Seckendorff, genannt Hörauf. Der Domherr hat zugleich die Pfarrei inne und wird 1406 urkundlich als Amtmann und Pfarrer zu Wachenroth erwähnt.
Burggraf Friedrich V. von Nürnberg und seine Söhne Johann und Friedrich, Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach, sichern Wöhrd urkundlich ein Gotteshaus zu, um Wöhrd allmählich auch kirchlich von Nürnberg unabhängig zu machen. Sie stiften in Wöhrd eine Kapelle und eine Kaplanswohnung. Der Pfarrer von St. Sebald sowie der Bischof von Bamberg stellen sich zuerst dagegen, erreichen jedoch nicht den Abbruch des Neubaus.
Eberhardt von Streitberg der Ältere hat das Patronatsrecht von Heiligenstadt zu Lehen.
In einer Urkunde, in der der Würzburger Bischof Gerhard (von Schwarzburg) die Stiftung einer Ausstattung für einen besonderen Geistlichen auf der Schlosskapelle St. Nikolaus (der erste Vorläufer der heutigen Pfarrkirche) bestätigt, wird erstmals die Mühle in Büchold erwähnt. Die Stiftung erfolgt durch Wilhelm I. und Hilprant I. von Thüngen.
Die Pfarrei zu Großlangheim wird erstmals im Lehenbuch des Grafen Leonhard zu Castell mit einer Frühmesse und einer Mittelmesse erwähnt.
Gelchsheim besitzt eine Dorfschule.
Die Kirche in Baudenbach ist eine Erweiterung der vormaligen St. Georgskapelle. Sie wird 1438 durch den Würzburger Bischof Johann II. von Brunn von der Mutterkirche in Gutenstetten getrennt und zur Pfarrei erhoben. Im Jahr 1455 wird sie durch den Würzburger Bischof Johann III. (von Grumbach) dem hl. Lampertus geweiht. Die Trennung ist bestätigt. Die Jahreszahl 1495 an der Südostecke markiert wohl das Ende der Bauzeit.
Die Pfarrkirche zu Graitz wird nicht in einem Zug erbaut. Der Chor stammt aus dem 15. Jahrhundert.
Oberkotzau ist eine Filiale der Jakobuskirche in Hof.
Die Oberkotzauer Geistlichen werden „Pfarrer“ genannt.