Im Stadtbuch ist festgehalten, dass die spätmittelalterliche Stadtverwaltung aus Bürgermeister, Rat und offenbar einem bischöflichen Pfleger als Vertreter des Landesherren besteht.
Durch die Aufnahme der "Ratsfreunde vom Handwerk" wird das Patriziat in ihrer Vormachtstellung bekräftigt, da die acht Handwerker gegen die übrigen 32 Ratsherren machtlos sind.
Das Zins- und Gültbuch des Amtes Rothenfels nennt eine ganze Reihe von Namen und Höfen.
Das erste Salbuch wird angelegt.
Der Stadtrat und und die Stadtgemeinde treten in Erscheinung.
Der Rat beschließt, einen Stadtturm zu bauen.
Naila wird als Markt mit Bürgermeister und Rat genannt. Es gibt also schon eine städtische Verfassung.
Die alte patrizische Stadtverfassung wird wieder hergestellt.
Die Rechte des Hochstifts Würzburg in Stadtschwarzach werden festgehalten.
Die Ratswahl wird geregelt. Neuwahlen finden jährlich an Invocavit (= 1. Fastensonntag) statt.