Marktschorgast wird von Hussiten niedergebrannt, als sich diese auf ihrem Weg nach Kulmbach befinden.
Im Jahr 1429 besetzen Hussiten das bereits von den meisten Bürgern verlassene Auerbach und verwüsten es vollständig. Dabei kommt es zu erheblichen Brandschäden. Pfalzgraf Johann erlässt daraufhin der Stadt auf 15 Jahre alle Steuern. Zudem stiftet er 1431 den "Bürgerwald", welcher sich noch heute im Besitz der Stadt befindet.
Stammbach wird von Hussiten geplündert.
Kasendorf wird durch die Hussiten verwüstet.
Die Hussiten verwüsten unter ihrem Heerführer Andreas Prokop unter anderem das Obermainische Gebiet mit Zeuln, Graitz und Hochstadt.
Wirsberg wird von den Hussiten gebrandschatzt und verwüstet.
Die Herren von Künsberg treten ihre Herrschaft in Weidenberg an. In diesem Jahr werden die Burg auf dem Gurtstein, die von den Künsbergern bewohnt wird, und der Markt in Weidenberg durch die Hussiten zerstört. Das Besitzrecht wird aber erst 1446 geregelt, als Markgraf Johannes der Alchemist Adrian von Künsberg und seine Frau Barbara mit dem Schloss Weidenberg und Gurtstein, samt dem Wald und allen Zugehörungen belehnt (ausgenommen: das Halsgericht, das Gold- und Silberbergwerk und das geistliche Lehen - die Pfarr- und Frühmesse).
Die Burg in Oberkotzau wird von Hussiten niedergebrannt. Zu einem unbekannten Zeitpunkt erfolgt ein Wiederaufbau und die Umwandlung in ein barockes Schloss.
Böhmische Hussiten ziehen brandschatzend durch den Aischgrund und erobern schließlich das markgräfliche Neustadt. Wahrscheinlich wurde dabei auch Lonnerstadt verwüstet.
Wolfram von Redwitz trägt seinen Teil des Schlosses Küps ("Kupz") dem Reich zu Lehen auf. Es scheint, als sei dem Reich bereits zuvor ein Teil aufgetragen gewesen.