Stammbach ist von der Pest betroffen.
Es gibt mehrere Pestausbrüche in und um Oberkotzau.
Die Zahl der Armen und Bettler in Wöhrd steigt immer mehr an. Diese strömen besonders jeden Freitag nach Nürnberg und stellen dort eine große Plage dar. Daher wird in Nürnberg Ende 1699 ein Bettelverbot erlassen und eine eigene Almostensteuer mit wöchentlich 20 Gulden Ertrag eingerichtet, wovon künftig die Armen der Vorstadt neben der dortigen Steuer verpflegt werden sollen.
Randersacker und seine Umgebung werden von der Pest heimgesucht, nachdem kaiserliche Truppen dort ankommen.
In Sommerhausen sterben 317 Personen an der Pest.
Die Auerbacher Bevölkerung hat neben Plünderungen und Durchzügen auch unter einer Reihe von Seuchen zu leiden, die meist als "Pest" bezeichnet werden.
Aufkirchen leidet unter der Pest und unter einer schlimmen Hungersnot.
Matthias von Worper ist Inspektor in Aufkirchen während der kaiserlichen Beschlagnahmung. Er wohnt vermutlich nicht in Aufkirchen, da der Ort infolge der Pest und Hungersnot verödet war.
In Geiselwind wütet die Pest und rafft einen hohen Anteil der Bevölkerung dahin.
Im Sterberegister dieses Jahres werden in Ipsheim 277 Tote verzeichnet. Sie sterben an Hunger, Pest oder werden erschossen. Durch die Vielzahl der Toten ist es anscheinend nicht möglich, sie alle ordentlich zu beerdigen, und so werden sie auf der Straße oder in Gärten "eingeschart".