Es wird der Versuch gemacht, die zwischenzeitlich evangelische Pfarrei Affalterthals in das Bistum zurückzuholen.
Johann Bonalino errichtet die Friedhofskapelle, die sich hinter der Wallfahrtskirche in Gößweinstein befindet.
In Saal werden Chor und Turm der Kirche neu gebaut.
Mainz wird nach der Reichsacht über die Herren von Thüngen und deren Vertreibung Schutzherr über Burgsinn. Der evangelische Pfarrer flieht aus Burgsinn. Im Jahr 1631 wird erstmals seit 67 Jahren wieder ein katholischer Pfarrer eingesetzt. Die Pfarrei gehört seither zur Erzdiözese Mainz.
Durch das Restitutionsedikt von 1629 darf das Bistum Bamberg katholische Geistliche in die Küpser Pfarrei einsetzen.
Durch die evangelische Linie des Hauses Öttingen-Öttingen wurde in Dürrwangen der evangelische Pfarrer Wolfgang Wernizmüller eingesetzt.
In Mitwitz wird unter militärischem Schutz von Kronach aus ein katholischer Pfarrer und Lehrer eingesetzt.
Schenk Georg Friedrich zu Limpurg, der im Dienst des Schwedenkönigs steht, rückt nach Einersheim vor und setzt wieder einen evangelischen Pfarrer ein.
Das Jahr 1632 ist eines der schlimmsten Kriegsjahre für Pleinfeld und Umgebung. Die Schweden zünden die Burg Sandsee und 20 Häuser in Pleinfeld und Walting an. Auch die Kirche wird stark beschädigt und der Pfarrhof brennt nieder. Die Seemannsmühle, die Wurmmühle und das Siechenhaus brennen ebenfalls nieder.
Uehlfeld brennt bis auf die Kirche und vier Häuser nieder.