Nachdem die protestantischen Einwohner Bücholds ihre Nachbarn aus dem katholischen Altbessingen offenbar schon seit Jahren verspottet und ihre Wallfahrt als Teufelswerk bezeichnet haben sollen, entladen sich diese Spannungen im Rahmen einer Pfingstwallfahrt. Nach Angaben des Schultheißen von Altbessingen greifen die bewaffneten Bücholder auf Weisung ihres Schultheißen die Katholiken während der Prozession an. Theobald Julius von Thüngen gab an, die Prozession schädige das Korn der Bücholder Bauern und auch der katholische Priester sei mit einem Streitkolben oder Reiterhammer bewaffnet gewesen. Die Berichte der Altbessinger, die Bücholder hätten Feuerwaffen mit sich geführt, seien zudem stark übertrieben gewesen. Der tatsächliche Verlauf bleibt also unklar. Jedoch ist bei es dem gewaltsamen Zusammentreffen definitiv zu etlichen Verletzten gekommen.
Hieronymus von Würtzburg erwirbt von den Rosenau unter anderem das Schloss mit Gericht, die Vogtei und das Kirchenpatronat in Mitwitz.
Der wohlhabende Erbmarschall Veit aus der Treuchtlinger Linie des Pappenheimer Grafengeschlechts lässt die ehemalige "Niedere Veste" zu einem prächtigen Wohnschloss umbauen. Der Charakter einer wehrhaften Wasserburg bleibt trotzdem erhalten. Der Graben des Stadtschlosses wird von der Altmühl gespeist. Der Renaissancebau fällt nach dem Aussterben der Treuchtlinger Linie der Pappenheimer an die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach. An ihre Herrschaft erinnert das Wappenschild über dem Eingangstor.
In Nordheim v. d. Rhön gibt es lutherische Geistliche. Etwa 25 Familien sind protestantisch. Die Einführung des neuen Ritus erfolgt durch den Pfarrer des Ortes, Michael Rupert. Nach dessen Tod 1578 geht der Einfluss der Protestanten zurück. Zur Zeit des Würzburger Bischofs Julius Echter von Mespelbrunn kehren dessen Untertanen zum Großteil zum katholischen Glauben zurück. Ein Teil verlässt Nordheim in Richtung Meiningen. Evangelisch bleiben die von der Thann und deren Abhängige, dazu die acht sächsischen und sechs hennebergischen Familien.Im Jahr 1633 werden unter schwedischer Herrschaft ein evangelischer Schullehrer und ein evangelischer Pfarrer eingesetzt. Sie können sich aber infolge der schwedischen Niederlage bei Nördlingen nur bis zum Herbst des Folgejahres halten.
Um Nordheim v. d. Rhön wird eine Wehrmauer errichtet.
Der Ritter Georg Ernst Fuchs von Bimbach zu Burgbreitbach erbaut trotz Einwände des Würzburger Fürstbischofs Julius Echter (von Mespelbrunn) die evangelische Kirche in Burgpreppach.
Auf einer Karte erscheint das Bücholder Schloss erstmals in seinem Renaissanceumbau. Dieser geht vermutlich auf Hans Jörg I. von Thüngen und seine Söhne zurück.
Rentweinsdorfs Befestigung mit drei Toren, Außenmauern der Scheunen, Gräben und Palisaden wird abgeschlossen.
Im Helmstadter Ortsgerichtsbuch wird erwähnt, dass das Dorf zu dieser Zeit durch Mauern und Gräben befestigt war.
Das Wasserschloss wird unter den Freiherren von Würtzburg als Barockschloss neu gebaut, nachdem es im Bauernkrieg zerstört worden ist.