Bayerische und kaiserliche Truppen treffen in Auerbach ein. Die Bevölkerung leidet in den folgenden Jahren unter Plünderungen, Brandschatzungen, Durchmärschen und Einquartierungen.
Der Eichstätter Bischof Christoph (von Westerstetten) lässt 1621, in den Anfängen des Dreißigjährigen Krieges, Vorwerke für die Burg bei Pleinfeld errichten, die die Annäherungen des Feindes verhindern sollen. Diese stellen für die Schweden im Jahr 1632 jedoch kaum ein Hindernis dar. Die Burg geht in Flammen auf.
Teile des 12000 Mann starken mansfeldschen Heeres und des 12000 Mann starken Versorgungstrupps werden in Ipsheim und anderen Dörfern der Umgebung einquartiert. Die Einquartierung dauert dreieinhalb Tage. Am letzten Tag der Einquartierung plündern marodierende Soldaten die Ortschaften, in denen sie untergebracht sind, obwohl die Einwohner versuchen, so viel Proviant wie möglich zu besorgen, um Plünderungen zu vermeiden.
Die waffenfähigen Männer der Ämter Gößweinstein und Waischenfeld bilden im Dreißigjährigen Krieg eine Kompanie mit je 150 Mann. Als Ort an der Heerstraße ist gerade Gößweinstein stark vom Krieg betroffen.
In Lonnerstadt werden hollsteinische Reiter einquartiert als eine der ersten Auswirkungen des vorläufig noch "Böhmischen Krieges".
Während des Dreißigjährigen Krieges hat das gesamte Amt Wildenstein und damit auch Eschau unter Verwüstung und Plünderung zu leiden. Im Jahr 1622 wird Eschau von brandensteinischen Reitern geplündert.
In Wirsberg kommt es mehrmals zu Truppeneinquartierungen.
In Burkardroth wird ein Reiter begraben, dessen Namen unbekannt ist. Er gehört zu den protestantischen Unionstruppen oder bayerischen Soldaten, die in der Anfangszeit des Dreißigjährigen Krieges durch die Region ziehen.
Pleinfeld leidet unter ständigen Truppendurchzügen. Dazu kommt eine Missernte, die die Preise ansteigen lässt.
Der Bamberger Fürstbischof Johann Georg II. Fuchs (von Dornheim) versucht die Rekatholisierung der protestantischen Pfarrei Presseck gewaltsam durchzusetzen. Er lässt die Pressecker Pfarrkirche mit Truppengewalt besetzen und den protestantischen Pfarrer vertreiben. Die Pfarrei wird vorläufig durch die rekatholisierte Pfarrei Enchenreuth mitversehen.