Aufkirchen wird von Soldaten der evangelischen Truppen geplündert. Bei deren Abzug bricht Feuer aus. 54 Häuser, die Kirche, die Kapelle, das Amts-, Pfarr- und Rathaus werden zerstört.
Die Arnsberger Kirche wird von den Schweden abgebrannt. Sie wird um das Jahr 1650 wiederhergestellt.
Kaiserliche Truppen unter General Vitztum plündern Plech und äschern es ein.
Nachdem die Schweden etwa vier Fünftel der Stadt Eichstätt in Schutt und Asche gelegt hatten, flüchten viele Dollnsteiner in die umliegenden Wälder. Ein Großteil der Häuser Dollnsteins wird niedergebrannt.
Nach der Niederlage der Schweden in der Schlacht von Nördlingen (16.9.1634) beginnen die Bewohner Dollnsteins ihre Häuser wieder aufzubauen. Unterstützung erfahren Sie dabei vom Eichstätter Bischof durch finanzielle Hilfen, Bauholz und Befreiung von der Steuer.
Heiligenstadt wird im Dreißigjährigen Krieg heimgesucht und wird samt Kirche, Pfarrhaus und Schule in Brand gesteckt. Vom Langhaus der Kirche bleiben nur die Umfassungsmauern stehen, während der steinerne Chor den Brand relativ unbeschadet übersteht.
Dachsbach wird durch böhmische Scharen niedergebrannt.
Das schon 1625 vorhandene und aus dem Vermögen der Kirche in Dachsbach gekaufte Schulhaus wird von den Schweden niedergebrannt.
Im Sterberegister dieses Jahres werden in Ipsheim 277 Tote verzeichnet. Sie sterben an Hunger, Pest oder werden erschossen. Durch die Vielzahl der Toten ist es anscheinend nicht möglich, sie alle ordentlich zu beerdigen, und so werden sie auf der Straße oder in Gärten "eingeschart".
Eine kaiserliche Partie aus Forchheim fällt in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges in Lenkersheim ein und legt nach Plünderung des Ortes ein Feuer, was zum Abbrennen von 50 Häusern führt. Tote gibt es keine. Kirche, Pfarre, Schule und Tore bleiben ebenfalls verschont.