In Rothenkirchen beginnt die Gegenreformation. Die wird gestützt durch das im katholischen Kronach liegende Patronatsrecht.
Die Kirche in Großlangheim wird neu gebaut.
Klostergeistliche von Neustadt haben von 1600 bis 1796 die Pfarrei in Karbach inne.
Die Kollekte und das Patronatsrecht in der neuen Pfarrei Schneeberg bleiben weiterhin bei dem Abt und dem Konvent des Klosters Amorbach.
Ursprünglich handelt es sich bei der Kirche in Arnsberg um eine Marienkirche, was auf ein hohes Alter schließen lässt. Im 17. oder 18. Jahrhundert tritt das Nebenpatronat des hl. Sebastian auf. Aufgrund der sich häufenden Wallfahrten zum Pestpatron St. Sebastian wird er schließlich zum alleinigen Ortsheiligen.
Die Westfassade und zwei Treppentürme mit Zwiebelkuppeln werden an die Wallfahrtskirche in Retzbach angebaut.
An der neu erbauten Kirche in Rothenkirchen ist das Renaissanceportal beachtlich, welches als Symbol für den Einfluss des Ortsadels derer von Würtzburg zu sehen ist.
Die Wirsberger Friedhofskirche wird erbaut. Im gleichen Jahr wird der Friedhof angelegt.
Nach der endgültigen Zerstörung der Kirche in Kasendorf im Jahr 1632 während des Dreißigjährigen Krieges dauert es bis nach 1700, bis sie wieder vollständig aufgebaut ist.
Johann Schwindt ist der letzte protestantische Pfarrer in Prölsdorf. Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn lässt ihn in den Pfaffenturm in Würzburg sperren, Urfehde schwören und beichten, da er verheiratet war. Nach ihm verschwindet die lutherische Lehre im Zuge der Gegenreformation mehr und mehr aus dem Dorf.