In Rothenkirchen beginnt die Gegenreformation. Die wird gestützt durch das im katholischen Kronach liegende Patronatsrecht.
Dietrich Echter von Mespelbrunn bestimmt die von ihm am 22. Februar 1600 neu gestiftete Pfarrkirche in Büchold zur Grablege.
Dietrich Echter von Mespelbrunn stiftet die katholische Pfarrei Büchold neu und bringt so die Gegenreformation nach Büchold. Der Würzburger Bischof Julius Echter (von Mespelbrunn) befreit die Pfarrei von Schatzung, Steuer und Türkenhilfe.
Die Kollekte und das Patronatsrecht in der neuen Pfarrei Schneeberg bleiben weiterhin bei dem Abt und dem Konvent des Klosters Amorbach.
Seit der Rekatholisierung ist Schnaittach Teil des weit entfernten Bamberger Bistums.
Nach der Reformation gehören zur Pfarrei Sulzfeld die Katholiken zu Marktsteft und Repperndorf. 1690 sind auch die katholischen Einwohner von Hohenfeld caritativ zugeteilt.
Die Kirche in Rothenkirchen mit dem stattlichen Turm wird vor dem Schwedenkrieg erbaut, ein Wappen aus dem Jahre 1490 aus der älteren Kirche wird am Chor eingesetzt.
Die Wirsberger Friedhofskirche wird erbaut. Im gleichen Jahr wird der Friedhof angelegt.
An der neu erbauten Kirche in Rothenkirchen ist das Renaissanceportal beachtlich, welches als Symbol für den Einfluss des Ortsadels derer von Würtzburg zu sehen ist.
Das Kirchenschiff und der Altarraum der neuen Kirche in Rentweinsdorf sind untergruftet. 48 Mitglieder der Familie Rotenhan sind dort beigesetzt.