Die untergebirgischen Pfarreien des Oberamtes Cadolzburg bilden das Dekanat Langenzell, das aus dem vor-reformatorischen Landkapitel Würzburgs hervorgeht.
Graf Johann Otto von Dernbach lässt die Kirche des hl. Mauritius in Wiesentheid nach den Plänen des Würzburger Hofmeisters Petrini erneuern und umbauen.
Die Hauptkirche St. Johannis in Lenkersheim wird wieder aufgebaut.
Die Pfarrkirche St. Michael wird nach dem Kriegsbrand von 1646 wieder vollständig hergestellt.
Die neue Pfarrkirche wird um 1683 erbaut und am 28. August 1710 geweiht. Über den Kirchbau sind kaum Informationen überliefert.
Mit der Einweihung der Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit versichert Markgraf Christian Ernst, dass dem Flecken seine alte überlieferte Gerechtigkeit erhalten bleiben soll.
Nach Wiederaufbau der St. Johanniskirche in Lenkersheim werden zwei Glocken angeschafft.
Friedrich Dietrich von Dalberg lässt die während des Dreißigjährigen Krieges eingeschlafene Rosenkranzbruderschaft wieder aufleben.
Durch den "Neustädter Reces" werden die Filialorte Poppenlauer und Rothausen von der Mutterpfarrei Maßbach gelöst.
Die Zahl der Gläubigen in Zapfendorf steigt zwischen 1685 und 1790 an: 646 (1685), 679 (1687), 805 (1768), 856 (1789), 844 (1790).