In der Nähe des späteren Ortes Dietenhofen wird von den Herren von Leonrod eine Wasserburg errichtet, die sich wohl in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts zu einer Ganerbenburg entwickelt.
Die Grafen von Henneberg sind Ortsherren, Inhaber der Burg "Nordeche" und des Zentgerichts Marktsteinach.
Rüdiger von Sparnberg errichtet gleichzeitig mit dem Bau der neuen Burg einen dazugehörigen Wirtschaftshof zur Unterbringung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Zusammen mit den allmählich entstehenden Bauernanwesen (Lehenshöfe), entwickelt sich ein kleines Dorf, welchem der Name Sparneck gegeben wird.
Am nordwestlichen Dorfrand wird eine Turmhügelanlage errichtet, welche dann wahrscheinlich im 15. Jahrhundert zerstört wird.
Vermutlich entstehen die beiden Lenkersheimer Tore in dieser Zeit.
Der Erbauer der Burg, Eberhard, dem der Herzog Berthold gestattet, sein Geschlecht von der Burg herzuleiten und sich "von Waldenfels" zu nennen, überträgt diesen Namen auf die zu Füßen der Burg liegenden Ortschaft "Ilowa" und tauft sie in Waldenfels um.
Lenkersheim baut weder Turm noch Mauer, eine Verpflichtung, die dem Ort oblegen hätte. Es begnügt sich für die nächsten Jahrhunderte mit Wall, Graben und zwei Torhäusern.
Die Burggrafen von Nürnberg bauen in Obern- und Unternzenn Wasserburgen, die sie mit den Herren von Seckendorf als ihre Dienstmannen besetzen.
Heinrich von Sparneck wird urkundlich erwähnt. Es kann davon ausgegangen werden, dass er der Erbauer der Stammburg im obersten Saaletal ist und der erste Namensträger "von Sparneck".
Aufkirchen ist bereits 1188 ein befestigter Ort (burgum) und wird, wohl weil es von einem Reichsschultheiß verwaltet wird, zum Reichsort erhoben.