Dietenhofen gehört zum Hochgerichtsbezirk Markt Erlbach.
Das Halsgericht Marktbergels ist seinem Wesen nach eine Zent.
Die Grafen von Andechs haben die Gerichtshoheit über den Komplex Marktschorgast.
Der höchste Gerichtsherr in Bürgstadt ist der Mainzer Erzbischof, er verleiht auch das Zentgrafenamt. Mit dem Ende des Mainzer Kurstaates endet auch die Geschichte der Zent Bürgstadt.
In Auerbach wird das Halsgericht noch ausgeübt.
Durch die Etablierung der unmittelbar Würzburg unterstehenden Zehnt Schlüsselfeld aus dem dortigen Vogteiamt geht der Einfluss der Zehnt Burghaslach im Gebiet nördlich der Reichen Ebrach verloren.
Aus dem Königshof Wendelstein entwickelt sich ein Reichsamt, und als dessen Inhaber sind die Amman (Amtleute) bzw. Voit (Vögte) von Wendelstein urkundlich nachgewiesen.
Retzbach besitzt als Tagungsstätte der höheren Gerichtsbarkeit eine gewisse Mittelpunktsfunktion für die umliegenden dazugehörigen Orte.
Obwohl der Bischof von Bamberg als Landesherr keinerlei Zehnterträge von Pretzfeld bezieht, berichtet dennoch seine Behörde, das Amt Forchheim bzw. ab 1742 das Amt Ebermannstadt, über die dortigen Zehntverhältnisse.
Treuchtlingen wird brandenburgisch. Die markgräfliche Regierung in Ansbach bestimmt im Jahr 1717 den Wegfall der Eisenhüte im Treuchtlinger Wappen (Zeichen der Pappenheimer). Der Ort solle nur noch "in blauem Felde einen goldenen Leoparden oder Fuchs führen".