In Kinding ist eine Papierfabrik ansässig.
Es gibt verschiedene Handwerks- und Gewerbeordnungen in Weidenberg: eine Markt-, Brau-, Fleisch-, Mühl-, Back- und Salzordnung.
Töging ist keine rein bäuerliche Siedlung. Es gibt industrielle Betriebe, wie eine Brauerei mit Taverne, sowie eine Ziegelhütte (Töginger "Leimgrube").
Die Treuchtlinger Schreiner, Zimmerer, Glaser und Schlosser sind schon vor 1670 in einer Zunft vereinigt.
In Heidenheim besteht ein alter Markt, der zehnmal im Jahr abgehalten wird.
Auch auswärtige Künstler ziehen nach Wöhrd, wie der bekannte Maler Willem van Bemmel oder der Bildhauer Johann Leonhard Bromig.
Das heutige Gemeindegebiet Dollnstein wurde von einem bedeutenden Fernverbindungsweg durchzogen, nämlich der Straße vom römischen Nassenfels nach dem wichtigen Kastellort von Weißenburg.
Gemünda liegt an einer wichtigen Altstraße, der "Hohen Straße".
Die frühe Bedeutung von Wonsees und seiner Befestigung ist durch die Kreuzung zweier Altstraßen vorgegeben: Die eine verläuft in westöstlicher Richtung von Krögelstein zur Zwernitz, der "Judenweg", eine andere alte Heer- und Fernhandelsstraße, kommt von den Könighöfen Forchheim und Königsfeld und zieht über die Alb bis zur Mainfurt bei Alten-/Burgkunstadt.
Über die Entstehung Wöhrds fehlen urkundliche Nachrichten. Drei Umstände waren für seine Entwicklung von entscheidender Bedeutung: Die Lage an der Pegnitz, die Lage an einer Straße nach Mögeldorf und die unmittelbare Nähe zu Nürnberg.