Bischof Marquard Sebastian Schenk (von Stauffenberg) erneuert das Bierprivileg der Eggolsheimer Bürger.
Seit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges führt Euerdorf ein Siegel. Der Inhalt des Wappens weist auf die frühere Bedeutung der Gemeinde als Weinort hin.
Eggolsheim ist ein mittelalterlicher Marktflecken mit geschlossenem Grundriss und behelfsmäßiger Befestigung.
Dem Markt Gößweinstein werden Brauhaus und Badstube von der Kirche gestiftet.
In Gößweinstein finden zunächst jährlich zwei, dann jährlich vier Märkte statt.
Arnsberg bildet in der Zeit der Herren von Arnsberg das wirtschaftliche Zentrum der Herrschaft. In seiner Umgebung siedeln sich Händler, Wirte, Brauer und Handwerker an. Die Mehrzahl der herrschaftlichen Untertanen waren allerdings Bauern und Fischer. Daneben gibt es eine Ziegelei, eine Schmiede, eine Taverne, eine Brauerei, zwei Bäcker, einen Metzger, einen Zimmermann, einen Maurer, einen Büttner, einen Weber und einen Bader.
In Sulzfeld gibt es überwiegend Wein- und Feldbau.
Außerhalb der Mauer des Ortes liegen mehrere Mühlen (Schambachtal). Ende des 14. Jahrhunderts werden in Arnsberg zwei Mühlen erwähnt, eine kleinere, die Habermühle, und eine recht große, die Pirmühle. 1545 gehören insgesamt fünf Mühlen zur Arnsberger Gerichtsbarkeit (Rothenmühle, Forstermühle, Habermühle, Kreuzmühle und Feuermühle).
Stammbach liegt an wichtigen Altstraßen, was für die Entstehung des Marktes Voraussetzung ist.
Es besteht ein Bedürfnis nach Abhaltung von Wochenmärkten zur Versorgung der nichtbäuerlichen Bevölkerung mit Lebensmitteln. Es kommen - wie Nicolaus Nöttelein 1528 berichtet - an den Feiertagen und an anderen Tagen fremde Bäcker mit Brot, Bauern und Kärrner mit Käse und Schmalz nach Wendelstein, um die Lebensmittel dort zu verkaufen. Darin liegt der Ausgangspunkt für die Entstehung von Wochenmärkten.