Bürgstadt ist der wichtigsten Orte zwischen Aschaffenburg und Tauberbischofsheim, die Mainz zugehörig sind.
Der Bamberger Bischof Timo verpfändet Eggolsheim an Eberhard von Schlüsselberg.
Die Schirmvögte des Klosters Amorbach, die Herren von Dürn, eignen sich die klösterlichen Besitzungen Kirchzells an.
Zoll und Geleit zwischen Gelchsheim und Aub sollen bereits von Kaiser Friedrich I. Barbarossa (HRR) dem Geschlecht der Hohenlohe als Reichslehen eingeräumt worden sein.
Der Bamberger Bischof erwirbt die Burg in Gößweinstein. Edelfreie aus dem Geschlecht von Schönfeld verwalten sie.
Eschau gehört zu den grundherrschaftlichen Befugnissen der Grafen von Rieneck.
Schon seit dem 12. Jahrhundert ist in Quellen das Geschlecht der Enkeringer bezeugt, über deren Sitz jedoch nichts Näheres bekannt ist.
Auf einem Bergsporn westlich des Dorfes Treuchtlingen entsteht eine Höhenburg mit steinernem Wohnturm und mehreren Vorhöfen. Gründer der Anlage ist wohl der Ortsadel, der seit dem 10. oder 11. Jahrhundert ein festes Steinhaus an der Altmühl bewohnt.
In Urkunden werden des Öfteren Personen genannt, die sich nach Berolzheim benennen. Dies lässt laut Carben aber nicht unbedingt auf eine Familie von Berolzheim schließen. Es sei wahrscheinlicher, dass die Bezeichnung nur für den Besitz und nicht für die Familie steht. Somit wären die Personen wohl Angehörige der Familien von Truhedingen, von Lobdeburg und von Calatin (von Pappenheim), welche alle nachweislich in Berolzheim begütert sind.
Im 12. Jahrhundert erwirbt der Bamberger Bischof Otto I. Güter in Zell und weiteren Orten in dessen Umgebung. Alle diese Orte liegen wohl an einer Altstraße, die aus dem Raum Trebgast-Berneck zur oberen Saale bei Schwarzenbach führt. Allerdings können diese Besitzungen nicht lange gehalten werden.