Bürgstadt ist der wichtigsten Orte zwischen Aschaffenburg und Tauberbischofsheim, die Mainz zugehörig sind.
Der Bamberger Bischof Timo verpfändet Eggolsheim an Eberhard von Schlüsselberg.
Die Grafen von Wertheim sind erstmals im Gebiet um Kreuzwertheim nachweisbar.
Mitwitz liegt im "predium Chrana", ein um Kronach gelegenes Gebiet, das König Heinrich V. (ab 1125 Kaiser HRR) 1122 dem Hochstift Bamberg schenkt.
Der Bamberger Bischof erwirbt die Burg in Gößweinstein. Edelfreie aus dem Geschlecht von Schönfeld verwalten sie.
Es sind 39 Herrschaften nachweisbar, die in Retzbach Lehen besitzen.
Eschau gehört zu den grundherrschaftlichen Befugnissen der Grafen von Rieneck.
Schon seit dem 12. Jahrhundert ist in Quellen das Geschlecht der Enkeringer bezeugt, über deren Sitz jedoch nichts Näheres bekannt ist.
Auf einem Bergsporn westlich des Dorfes Treuchtlingen entsteht eine Höhenburg mit steinernem Wohnturm und mehreren Vorhöfen. Gründer der Anlage ist wohl der Ortsadel, der seit dem 10. oder 11. Jahrhundert ein festes Steinhaus an der Altmühl bewohnt.
Im 12. Jahrhundert erwirbt der Bamberger Bischof Otto I. Güter in Zell und weiteren Orten in dessen Umgebung. Alle diese Orte liegen wohl an einer Altstraße, die aus dem Raum Trebgast-Berneck zur oberen Saale bei Schwarzenbach führt. Allerdings können diese Besitzungen nicht lange gehalten werden.