Bischof Marquard Sebastian Schenk (von Stauffenberg) erneuert das Bierprivileg der Eggolsheimer Bürger.
Burgebrach ist Sitz eines Hochgerichts und einer katholischen Pfarrei (Diözese Würzburg). Es gibt ein Schloss, ein Rathaus, ein Schulhaus, zwei Schenkstätten, eine Mühle und ein Haus mit Badegerechtigkeit.
Dollnstein, Arnsberg, Kipfenberg, Mörnsheim und Nassenfels sind Märkte mit Wappen und Siegel.
Kinding ist ein Markt ohne Siegel.
Töging ist keine rein bäuerliche Siedlung. Es gibt industrielle Betriebe, wie eine Brauerei mit Taverne, sowie eine Ziegelhütte (Töginger "Leimgrube").
Küps werden zwei Jahrmärkte verliehen.
Seit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges führt Euerdorf ein Siegel. Der Inhalt des Wappens weist auf die frühere Bedeutung der Gemeinde als Weinort hin.
In den Jahrhunderten nach Wunibalds Auftreten in Heidenheim erfolgt eine Siedlungsexpansion außerhalb der eigentlichen Herrenhof- und Klostersiedlung - und zwar einerseits durch Mühlen (Kirschen-, Balsen- und Scheckenmühle), andererseits durch Einzelhöfe (Obels-, Krämers-, Gärtners-, Kohl-, Kreuthof und Eggenthal). Über den genauen Zeitpunkt der Entstehung gibt es keine schriftlichen Nachrichten. Herrschaftsmäßig gehören die Schecken-, Balsen-, Gallen- und Hochrädleinsmühle zum markgräflich-ansbachischen Besitz, die Kirschenmühle hingegen befindet sich mit ihren umgebenden Höfen in klösterlichem Besitz.
Schon vor dem Dreißigjährigen Krieg scheint das metallverarbeitende Handwerk in Heidenheim geringfügig spezialisiert gewesen zu sein.
Die Herrschaften Obernzenn, Unternzenn, Ullstadt und Sugenheim haben eine gemeinsame ritterschaftliche Zunft mit Sitz in Langenfeld.