In Emskirchen befindet sich eine "kaiserliche Poststation". An der großen Fernstraße gelegen, fungiert sie als markgräfliche Station.
Eine Nordwest-Südost-Straße aus ältester Zeit, die von Böhmen in den thüringischen Raum zur Further Senke und nach Regensburg geführt haben könnte, verläuft durch den Weidenberger Raum. Sie wird auch noch im Mittelalter (9. und 10. Jahrhundert) genutzt.
Eine Hochstraße von Würzburg in Richtung Regensburg geht über Obernbreit.
Das heutige Gemeindegebiet Dollnstein wurde von einem bedeutenden Fernverbindungsweg durchzogen, nämlich der Straße vom römischen Nassenfels nach dem wichtigen Kastellort von Weißenburg.
Nordhalben liegt an der sogenannten "Lobensteiner Straße", die über Kronach und Nordhalben nach Thüringen führt.
Rothenkirchen liegt an einer Straße, die durch den Thüringer Wald führt.
Gemünda liegt an einer wichtigen Altstraße, der "Hohen Straße".
Durch Ammerndorf verläuft einer der ältesten Verkehrswege der Region. Als "mittelgermanische Straße" bildet dieser die Fortsetzung der von Rom über Augsburg führenden Via Claudia. Als "uralter Völkerweg" ging die Via Claudia über Clarsbach, Roßtal, Buttendorf, Ammerndorf, Schwadermühle, Seukendorf, Veitsbronn nach Herzogenaurach.
Wilhermsdorf ist als historisches Straßendorf zuallererst das Dokument einer frühen Straßenverkehrspolitik. Der Ort verdankt seine Entstehung dem fränkisch-karolingischen Straßensystem, hier der Ausweichstrecke der fränkischen Reichsstraße Frankfurt-Regensburg, die bei Unterschweinach von der Hauptlinie abzweigt und über Markt Erlbach, Wilhermsdorf, Langenzenn nach Fürth verläuft.
Im Schnittpunkt der Verkehrsverbindung zwischen Coburg und Kulmbach und zwischen Kronach und Lichtenfels bzw. Bamberg gelegen, hat Marktzeuln von jeher einen wirtschaftlichen und verkehrstechnischen Stellenwert, der sich schon früh auf die verwaltungsrechtliche und behördliche Eigenbedeutung dieses Ortes auswirkt.