Im ältesten bambergischen Urbar sind für Auerbach 70 Hofstätten und 14 Lehen genannt.
In Zapfendorf werden allein auf den Bamberger Gütern elf Haushalte mit 44 bis 50 Personen gezählt. Zu dieser Zahl sind die Bewohner der zu diesem Zeitpunkt verpfändeten Güter (der spätere domkapitularische Besitz) sowie die den anderen Herren (Würzburg, Truhendingen, evtl. schon Kloster Banz) unterstehenden Güter hinzuzuzählen.
Seit 1348 gehören die zu dieser Zeit in 11 1/2 Höfen lebenden Bewohner Hirschaids zum Amt Obersenftenberg. Nach einer anschließenden Zugehörigkeit zur Hallstadter Verwaltung kommen sie 1596 nach Obersenftenberg zurück.
Aus dem Böhmischen Salbuch, das unter Kaiser Karl IV. (HRR) in den Jahren 1366/68 entstanden ist, "Sneittach das Dorf" genannt. Es geht außerdem hervor, dass Schnaittach, welches zum Bistum Bamberg gehört, aus zwölf Höfen besteht. Bereits 1360 kaufte Kaiser Karl IV. von Böhmen den Nürnberger Burggrafen das Lehensrecht über den Rothenberg ab.
Ein erhaltenes Steuerverzeichnis belegt 67 Familienvorstände, welche auf eine Einwohnerzahl von ungefähr 300 Personen schließen lässt.
Im burggräflichen Urbar werden für Schwand folgende Zinsgüter erfasst: 55 Untertanen und fünf burggräfliche Rodungsgrundstücke.
Laut dem Neuböhmischen Salbüchlein arbeiten in Auerbach zwei Schindler, zwei Wagner, zwei Büttner, zwei Hufschmiede, zwei Hafner, ein Seiler, ein Becherer, ein Schreiner, ein Sattler und ein Sieber.
In dem Bericht des Zeitgenossen Ulman Stromer über die Zerstörung Wöhrds im Krieg des Schwäbischen Städtebundes gegen die benachbarten Fürsten wird Wöhrd ein "guter Markt" genannt, was zumindest beweist, dass es sich um eine bedeutende Siedlung gehandelt hat, deren Einwohnerzahl nach anderen Quellen damals wohl schon nah an 1000 gereicht hat.
Die Einwohnerzahlen Treuchtlingens entwickelten sich folgendermaßen: ca. 50 Familien (1447); ca. 700 Einwohner (1590); 750 Einwohner (1625); nur 25 Familien (1640); ca. 70 Haushalte mit 700 Seelen (1680); ca. 800 Einwohner (1700); ca. 940 (1740).
Aus dem burggräflichen Urbar geht hervor, dass folgende Anwesen und Wirtschaftseinheiten zu dem nicht-klösterlichen Heidenheim dieser Zeit gehören: Ein Meierhof, zwei Huben, neun Lehen, 24 Hofstätten, fünf Häuser, zwei Mühlen und eine Badstube. Diese Zahlen lassen einen gewaltigen Landesausbau erkennen.