Die zerstörte Burg in Nordhalben wird wieder aufgebaut. Das Hochstift Bamberg beauftragt die die Brüder Heinrich, Dietz und Johann Marschalk als Bauherren. Im Gegenzug sollen sie die Hälfte des Bauwerks als Burghutlehen erhalten. Die andere Hälfte geht wegen des Kondominats als Lehen an die Vögte von Gera.
In Lichtenau müssen die Einwohner Wachdienste in der Burg bzw. später in der Festung leisten.
In der Burg Gößweinstein lebt nur noch der Vogt. Der Amtmann lebt nun im Unteren Schloss.
Die Markgrafen können trotz des verlorenen Markgrafenkrieges (1552-1554) das Kleinterritorium der Ritter von Sparneck kaufen und deren Gebiet dem evangelisch-lutherischen Glauben zuführen. Christof Haller von Hallerstein wandelt die ehemalige Klosterkirche in ein evangelisches Gotteshaus um.
Zum Schutz des Wörnitzübergangs errichten die Römer auf einer Anhöhe östlich von Weiltingen ein großes Kastell, das mit einer rund 500 Mann starken Reitereinheit belegt ist. Der Brückenkopf lässt auf dem späteren Burg- und Kirchenhügel von Weiltingen einen besiedelten und befestigten Platz entstehen, weshalb Weiltingen schon früh "veste" genannt wird.
Die Burganlage auf dem Petersberg in Marktbergel wird wohl von Kelten und Germanen benutzt.
Marktbergel besitzt einen Burgberg namens Petersberg.
Eggolsheim ist ein mittelalterlicher Marktflecken mit geschlossenem Grundriss und behelfsmäßiger Befestigung.
Ein tiefer Graben verläuft um den ganzen Ort Sulzfeld. An den Graben schließt sich an der Innenseite eine Mauer mit zehn Haupttürmen und sechs kleineren Türmen an.
Wann und von wem der Grundstein der Wasserburg in Rentweinsdorf gelegt wird, ist unbekannt. Sie wird auf dem gleichen erhöhten Platz gebaut, auf dem heute das Schloss steht. Die dreistöckige Burg ist von einem Wassergraben umgeben. Sie besitzt einen runden Wachturm mit Glocke sowie zwei weitere Türme. Am Eingang der Burg befindet sich eine Zugbrücke und die Mauern haben Schießscharten. Im Bauernkrieg und im Dreißigjährigen Krieg wird die Burg teilweise zerstört.