Aus diesem Jahr stammt die erste bekannte Handwerksordnung der Wendelsteiner Messerer.
Lichtenau hat das Recht, an den Tagen Michael (29. September), Burkhard (14. Oktober) und Barbara (4. Dezember) Jahrmärkte auszurichten.
Die Grube am Silberberg ist durch einen Lehensbrief des Bischofs von Bamberg mit allen Freiheiten auf Gold, Silber, Kupfer und Blei verpachtet.
Für Ammerndorf wird erstmals urkundlich eine Wirtschaft genannt.
In der Umgebung Stammbachs wird Bergbau betrieben.
Erstmals wird eine Badstube in Heiligenstadt erwähnt.
Aus diesem Jahr stammt die älteste Nachricht über den Weilbacher Weinbau. Der Mainzer Erzbischof gestattet der Gemeinde, eine Weinsteuer zu erheben.
Die Schuhmühle in Weidenberg wird erstmals erwähnt. Sie heißt bis zum 17. Jahrhundert Amschel- oder Amselmühle. Weitere Erwähnungen finden sich auch im 16., 17., 18. und 19. Jahrhundert.
Da die Eisenverarbeitung mit dem Blasebalg außer Mode kommt, nimmt die wirtschaftliche Bedeutung Plechs ab. Die Verarbeitung von Erzvorkommen ist nicht mehr lukrativ. Zunehmend lebt der Ort von seiner Landwirtschaft. Der Bau eines Brunnens zwischen 1533 und 1543 bedeutet daher für die Menschen einen großen Fortschritt.
Die Schwarzach bei Wendelstein wird als Energiequelle für Mahl-, Hammer- und Papierwerke genutzt.