Die Siedlung Cadolzburg wird unter Burggraf Friedrich IV. (von Nürnberg) der wenige Jahrzehnte zuvor entstandenen Burganlage vorgelagert.
Im Urbar des Fürstbistums Bamberg, welches ungefähr im Jahr 1320 verfasst wird, wird Auerbach als Stadt beglaubigt ("Awerbach Opidum proprietas est Episcopi Theolonium judicium": Die Stadt Auerbach ist Eigentum des Bischofs, eine Zoll- und Gerichtsstätte). Wann genau das Stadtrecht verliehen wird, kann nicht zweifelsfrei geklärt werden. Es wird aber vermutet, dass dies bereits in den ersten Jahren der Regierung König Ludwigs IV. des Bayern (ab 1328 Kaiser HRR) geschieht (1314/15).
Das Bistum Würzburg verpfändet mehrmals Markt und Amt Bibart. Letzteres war als Halsgerichtsbezirk Nachfolger der abgetrennten Zent Schopfenlohe. Im Jahr 1334 wird Bibart erstmals als Markt erwähnt.
Das Dorf "Halbingstat" behält seinen Namen über Jahrhunderte. Es sind aber auch verschiedene Abwandlungen, wie z. B. "Helbingestat" oder "Helbinstat", zu finden. Die Schreibweise "Helmstat" erscheint erstmals im Jahr 1303 im ältesten Lehenbuch von Würzburg.
Mitwitz wird als Dorf bezeichnet.
Das älteste Bamberger Bischofsurbar spricht von Marktschorgast als "oppidum und fortalicium", also Stadt und Befestigung. Unter Befestigung sind im 14. Jahrhundert vor allem Gräben, Zäune und Tore zu verstehen.
Im Bischofsurbar A heißt es, dass das Dorf "Steinpach" zu Bamberg gehört und ein Konrad Feulner dort sechs halbe Höfe, einen Fronhof und eine Mühle hat. Diese Nennung ist zugleich das erste urkundliche Auftreten Stammbachs.
Die Nürnberger Burggrafen erhalten für Marktbergel von Kaiser Ludwig IV. dem Bayer (HRR) Stadt-, Markt- und Befestigungsrecht sowie das Blutgericht.
Arnsberg, der bedeutendste Ort der ehemaligen Herrschaft Arnsberg, wird im Teilungsvertrag von Pavia erstmals als Markt erwähnt. Es kann jedoch mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass der Ort bereits vor 1329 Markt ist.
Plech wird erstmals urkundlich als Markt erwähnt.