Hermann, Graf von Henneberg, und seine Ehefrau Agnes verkaufen ihre Hälfte an der Veste Wildberg und an dem Gericht in Saal mit allen Zugehörungen, Rechten und Zöllen an Bischof Albrecht von Würzburg für 10000 Pfund Heller. Zusätzlich erlauben sie dem Bischof den Wiederkauf ihres Teils an dem Dorf Sulzfeld für 500 Pfund Heller.
Nachdem mit dem Tod Ludwigs von Hohenlohe die Herrschaft Speckfeld und damit Einersheim an dessen Witwe Elisabeth von Hohenlohe gefallen ist, belehnt der Bamberger Bischof Ludwig (von Meißen) diese mit der bambergischen Hälfte der Veste Speckfeld. Ihr Sohn Gerlach scheint Inhaber des würzburgischen Teiles der Veste gewesen zu sein.
Laut Lehensbuch im Casteller Archiv besitzen die adeligen Familien zu Wipfeld, die von Seckendorff, die Fuchsen von Dornbach und Kranz von Lülsfeld Güter zu Wiesentheid als castellsche Lehen.
Erzbischof Gerlach von Mainz genehmigt die Zehntkäufe des Karthäuser Klosters Grünau in Kreuzwertheim und anderen Orten.
Der kaiserliche Hofrichter Johann Landgraf zum Lutenberge bestätigt das Urteil des Langerichts Rothenburg über die Nutzgewähr für Güter in Marktbergel, Gelchsheim und Seinsheim.
Das Dorf und Amt Obernbreit sind als Würzburger Domstiftslehen in den Händen der Herren von Hohenlohe.
Bischof Albrecht von Würzburg verkauft Betz von Schweinfurt und seiner Gattin Barbara Güter im Gericht zu Saal an der Saale im Wert von 336 Pfund Heller und alle Zugehörungen für 4960 Pfund Heller.
Am 2. Januar fällt das Patronatsrecht der Bücholder Kirche St. Johannes an Dietz III. von Thüngen. Am 15. Januar erhebt der Würzburger (Gegen-)Bischof Albrecht III. (von Heßberg) die Bücholder Kirche zur Pfarrkirche und gewährt Dietz III. von Thüngen und dessen Nachkommen das Patronatsrecht.
Das Zehntgericht wird mit weiteren 1000 Hellern vollends vom Würzburger Bischof Albrecht an das Kloster Michelsberg (Münchberg) verkauft. Deshalb befindet sich in Rattelsdorf ein eigener Richtplatz mit Galgen. Bischof Otto hatte diese Rechte zuvor schon an das Kloster um 400 Pfund Heller verpfändet.
Rothenkirchen verdankt seine Bedeutung dem Hochstift Bamberg. Die Burg Rothenkirchen wird im Zeichen der Stärkung des gesamten fürstbischöflichen Burgensystems ausgebaut. Schloss und Gut Rothenkirchen werden im Jahr 1372 dem Ritter Cunrad von Würtzburg mit seinen Söhnen erblich übertragen. Das Schicksal von Rothenkirchen ist von da an einige Jahrhunderte mit dem der Herren von Würtzburg verbunden.