Die Pfarrei Nordhalben entsteht wohl als Filiale der Pfarrei Kronach. Der Bischof von Bamberg verfügt über das Patronatsrecht und den halben Zehnt. Die andere Hälfte des Zehnten erhält der Pfarrer als Unterhalt.
In Wendelstein gibt es eine Zollstätte beim Übergang über den Fluss Schwarzach. Die Einnahmen sind jedoch aufgrund der Lage abseits vom Fernverkehr nicht so hoch wie bei den benachbarten Zollstätten in Neuses, Erichsmühle und Röthenbach.
Die Schneeberger Einwohner müssen verschiedene Abgaben an das Benediktinerkloster Amorbach leisten, da es Grundherr über Schneeberg ist.
In Schneeberg gibt es einen Fronhof des Klosters Amorbach. Die Zehntabgaben werden zunächst in die Zehntscheune und den Zehntkeller gebracht, bevor sie nach Amorbach trasportiert werden.
Der Bischof von Bamberg erhebt in Wachenroth einen Zoll, der wohl noch als Durchgangszoll aufzufassen ist.
Karbach untersteht zunächst der Neustadter, dann der Würzburger Vogtei Rothenfels, und zwar bis 1243 den Vögten von Grumbach und danach den Vögten von Rieneck-Rothenfels. Da sie über Neustadt mit Rothenfels verbunden ist, muss die Gemeinde Karbach acht Malter Futter- oder Vogteihaber und vier Gulden für Holzfrondienste an das Schloss Rothenfels geben.
Die dritte Äbtissin des Klosters Geisenfeld, Frideruna Markgräfin von Hohenburg geht mit Bischof Ulrich I. von Eichstätt einen Gaimersheim betreffenden Tausch ein, der ihr den großen Zehnt zu Gaimersheim einbringt.
Der Bamberger Bischof Timo verpfändet Eggolsheim an Eberhard von Schlüsselberg.
Zoll und Geleit zwischen Gelchsheim und Aub sollen bereits von Kaiser Friedrich I. Barbarossa (HRR) dem Geschlecht der Hohenlohe als Reichslehen eingeräumt worden sein.
Durch den Bamberger Bischof Otto I. befindet sich Markt Schorgast mit Kirche, Markt und Zehnten in Besitz des zu Bamberg gehörenden Kanonikerstiftes St. Jakob.