Der Bamberger Bischof Albrecht (von Wertheim) erlässt den Marktschorgastern vier Jahre die jährliche Steuerleistung, weil Gräben, Zäune und Bergfriede zu erneuern sind.
Die Grafen von Öttingen teilen den Markt Aufkirchen. Zent und Kirche bleiben jedoch gemeinsam.
Das Kloster Holzkirchen verkauft den Zehnt und andere Einkünfte in Remlingen an den Grafen Johann II. von Wertheim.
"Vor Zeiten" hatte Graf Johann von Wertheim Güter, Zehnte und Zinse in Remlingen vom Kloster Holzkirchen gekauft. Die Kaufsumme betrug 3.160 Gulden.
Im Jahr 1429 besetzen Hussiten das bereits von den meisten Bürgern verlassene Auerbach und verwüsten es vollständig. Dabei kommt es zu erheblichen Brandschäden. Pfalzgraf Johann erlässt daraufhin der Stadt auf 15 Jahre alle Steuern. Zudem stiftet er 1431 den "Bürgerwald", welcher sich noch heute im Besitz der Stadt befindet.
Die Witwe Johanns II. von Heideck, welche nach dessen Tod 1425 Dollnstein als Witwensitz erhalten hatte, verleiht der Tafern (Wirtschaft) das Privileg, im Ort Bier zu brauen und es ohne Steuern und Abgaben zu verkaufen.
Kilian von Stein verkauft seinen Anteil am Zehnten zu Saal an seinen Vetter Caspar.
Karbach erhält eine Dorfordnung, die festhält, dass die Inhaber von Burg Rothenfels - im Namen des Hochstifts Würzburg - Vögte und Herren über Karbach sind. Die Bewohner müssen für sie Frondienste leisten und Abgaben entrichten.
In diesem Jahr wird der Markt Lenkersheim von aller "bete" und Steuer befreit, da der Pfarrer und die Gotteshausmeister dem Markgrafen Albrecht Achilles von Brandenburg Gotteshaus-Güter zugeeignet haben.
Erkinger von Seinsheim zu Hohenkottenheim hat den Zehnten zu Nordheim als castell'sches Lehen.